Warum wir das machen und warum diese Aktion notwendig ist.

In unserer Infoveranstaltung vom 1.3.2026 in der Amperlust haben wir die Sachverhalte erläutert und auf die Gefahren für „unser Viertel“ hingewiesen.

Der anwesende Oberbürgermeister Herr Florian Hartmann und der Stadtrat und Experte aus dem Verkehrsausschuss Herr Volker C. Koch haben uns zugesichert, dass die Stadt Dachau unserer Meinung ist. In einem Schreiben vom 17.3.2026 hat uns Herr Hartmann zudem mitgeteilt, dass die Ziele der Stadt Dachau mit den unseren fast deckungsgleich sind.

Dennoch sind wir der Meinung, dass dies für uns aber noch keine Sicherheit bedeutet und die von uns befürchteten Maßnahmen nicht trotzdem durchgeführt werden. Nicht immer kann die Stadt Dachau danach handeln, was sie gerne hätte. Denn die Bahn bestimmt, welche Kosten sie für die Beseitigung des Bahnübergangs Freisinger Straße übernimmt und empfiehlt ggf. die Tieferlegung der Bahnunterführung in der Ostenstraße.

In jedem Fall wird die Stadt Dachau aber auf einigen Mehrkosten sitzen bleiben und muss diese auch tragen. Und die Kostenfrage war in den letzten Jahren schon öfters Ausschlag für das, was gemacht werden kann.

Wir wünschen uns natürlich, dass wir einen guten Konsens mit der Stadt und allen Beteiligten finden können.

Trotzdem wollen wir klar Stellung beziehen.

Wir alle wollen, dass der „Schandfleck MD-Gelände“ hoffentlich bald zum Wohle aller fertiggestellt wird.

Der Umbau des MD-Geländes darf aber nicht dazu benutzt werden, Jahrzehnte lange „Verkehrsdefizite“ nur umzuleiten oder das Projekt allein auf Kosten der umliegenden Anwohner-Viertel zu realisieren, inklusive irreparabler Schäden wie die Tieferlegung der Unterführung in der Ostenstraße.

Rudi Wolf